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La Gendarmerie

Réunion
Der erste nutzbare Spot im Süden ist La Digue am Hafen von St Pierre. Hier gibt es für Windsurfer gute Möglichkeiten für Jumps und 1-2 schnelle Turns. Allerdings: von einem großen Set gefressen zu werden hat ernste Konsequenzen, da die Welle an einer felsigen Hafenmauer ausläuft. An der Promenade vor der Polizeistation liegt mit La Gendarmerie der am besten belüftete Kitespot der Insel. Vor dem kleinen Strand warten 200m Flachwasser und dahinter über dem flachen Riff bis zu 5m Welle. Bei Ebbe kommt man nur rechts durch einen kleinen Channel raus. Am Ortsausgang liegt der Klassiker La Ravine Blanche. Starke Sideshore-Winde und dazu hohle, schnelle Wellen, die über ein scharfes und mit Seeigeln bestücktes Riff brechen. Einer der anspruchsvollsten und zugleich lohnenswertesten Spots von ganz Réunion, allerdings hart zu Mensch und Material. Gelegentlich bildet sich in der Mitte der Bucht eine steile Rampe zum Springen. Aber insgesamt ist hier sehr wenig Spielraum für Fehler, nicht zuletzt wegen des gewagten Einstiegs über das Riff und einem kniffligen Ausstieg über eine winzige, hufeisenförmige Einbuchtung. 2km westlich von Ravine liegt Ti Paris, der einzige Beachbreak der Insel für Jumping und Waveriding bei schräg auflandigem Wind. Fehler werden über dem sandigen Boden nicht so hart bestraft, wenngleich der Shorebreak bei hohem Swell fett werden kann und das trübe Wasser zieht Haie an. L’Etang Sale ist das Kronjuwel von La Rèunion. Ein großartiger Reef-Pointbreak für ultimatives Waveriding in wunderschöner Umgebung. Saubere Faces sind perfekt für mühelose Turns und Arials. Der Wind ist etwas schwächer als im Süden und man kann nicht Springen – dafür fährt man einfach außen am Break vorbei und zurück reitet man die Welle ab. Richtig Wind hat man allerdings erst 50 m vor dem schwarzen Strand, v.a. Windsurfer müssen hier erst mal rausschwimmen, an Big Days mit Shorebreak. Hinter der nächsten Landspitze liegt Pointe au Sel, wird aber nur selten befahren, weil man nur bei High-Tide genug Wasser hat und der Wind muss südlich genug wehen. Doch wenn alles passt, bekommt man hier eine der radikalsten Wave-Bedingungen der Insel. Schnelle, hohle Lefthander über einem superflachen Riff und dazu Wind sideoff – Top-Bedingungen für Top-Fahrer. Nördlich vom Ortskern bricht die in der Wellenreitszene berühmte Lefthand-Barrel von St Leu. Wind- oder Kitesurfen funktioniert hier nur selten, aber wenn dort was geht - vielleicht 10 Mal im Jahr – ist es unvergleichlich. Eine lang rollende, perfekte Welle, die in einer schnellen, hohlen Section mit einer ultra-heftigen Lippe endet. Der Line-up ist normalerweise voll mit Wellenreitern, und weil so viele um einen Ritt in der Tube wetteifern, bestehen die Locals erbittert auf ihrem Hausrecht. Aber an windigen Tagen zerstreut sich die Menge. Kurz vor der Stadt St. Gilles liegt La Saline, eine geschützte Lagune innerhalb eines Riffs. Nicht tiefer als 2 m eignet sich der Spot gut zum Üben, Freestylen oder auch an windigeren Tagen zum Freeriden. Dabei auf die aufs Meer ziehenden Strömungen achten. Gleich nebenan liegt Trois Bassins, wo Kiter einen Abstecher in die Welle machen können. Boucan Canot ist ausnahmsweise mal ein Righthander und dadurch eine Alternative bei NO-Wind. Le Port steht derweil hauptsächlich für Flachwasser zum heizen, allerdings ist der Spot chronisch sharky.

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Kite and Windsurfing Guide
An der Promenade vor der Polizeistation liegt mit La Gendarmerie der am besten belüftete Kitespot der Insel.
On the waterfront right next to the police station is the island's windiest kite spot, La Gendarmerie.
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