THE KITE AND WINDSURFING GUIDE - no photo
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Richards Bay

Durban & KwaZulu-Natal
Palm Beach im Süden ist der beste Windsurfspot der Gegend. Hier setzt der Wind für gewöhnlich zuerst ein, kommt aus beiden vorherrschenden Richtungen perfekt sideshore und ist im Schnitt 5 bis 10 kn stärker als an den Nord-Spots. Die Welle bricht 100-200 m vom Strand über einem flachen Riff, Shorebreak ist somit selten ein Problem. NO ist recht durcheinander, SW dafür zum Abreiten umso cleaner. Bei großem Swell kann es schwierig werden rauszukommen, denn dann brechen die Wellen über diversen Riffen und bei Ebbe kommen im Einstiegsbereich Felsen hoch. Scottsburg ist ein Point für NO-Wind und S-SO-Swell, aber Strömung und teils felsiger Einstieg sind anspruchsvoll, besonders bei Leichtwind. Kiter launchen nördlich der Flussmündung, bei SW fährt man auf der Südseite der Landzunge. Nur 0,5 h von Durban liegt mit Warner Beach / Baggies ein Pointbreak epischer Qualität – nach dem dortigen Take-Away auch ’Baggies’genannt. Der Shorebreak kann groß werden und in Luv der Felsen zieht eine heftige Strömung, also besser in Lee bleiben! Durban Bluff bekommt in der Regel größere Wellen ab als die City-Spots und ist oft auch dann fahrbar, wenn der Wind dort schwächelt. Die kraftvolle Welle bricht über einem Riff, das bis in den Shorebreak reicht. Gute Infrastruktur mit Duschen und Parkplätzen. Bayhead ist der Spot des Boardsailing Club of Durban. Bleibt bis auf niedrige Springtiden immer surfbar – Nipptide bedeutet Stehtiefe. Die vorherrschenden Windrichtungen kommen hier sideshore, allerdings begrenzt die Fahrrinne die Schläge auf 500 m. Vetch’s Beach ist ein guter Spot für Aufsteiger, um mal das offene Meer anzutesten. NO ist auflandig und bei Niedrigwasser schluckt ein Riff den meisten Windswell. Trotz Riff (das schon manche Finne gekostet hat) und teils kräftigem Shorebreak ist Vetch’s hauptsächlich ein Bump-n-Jump Revier. SW ist ablandig und in Ufernähe böig. Am selben Strand, nur ein Stück weiter, rund 1 km nördlich vom Suncoast Casino, gleich neben dem Durban Sharks Rugbystadion, liegt der Durban Kitebeach, Country Club Beach (oder Country Club Beach): ein Beachbreak ohne Felsen mit Parkplatz, Duschen und Rasen zum Aufbauen. NO ist auflandig mit Strömung und Windwellen. S bringt mittelgroße Wellen und Shorebreak; SW ist ablandig, böig und schwächelt in Ufernähe, sorgt aber für saubere Wellen; SSO hat die besten Bedingungen. Bei Wind aus S hat Umdloti South Side, eine Viertelstunde über die M4 Richtung Norden, einen sauberen Pointbreak zu bieten. Dazu gute Parkmöglichkeiten mit Duschen, allerdings ein mit Felsen übersäter Strand und Shorebreak. Umdloti North Side ist eine Linkswelle, also bestens für NO. Hier hat’s immer mehr Wind und Swell als in Durban, aber auch mehr Shorebreak. Spiegelglattes Wasser gibt es nördlich von Umdloti, in der kleinen La Mercy Lagoon, allerdings mit wenig Parkmöglichkeiten und umso mehr Fischern. Tinley Manor Beach, 55km nördlich von Durban, ist ein weniger bekannter Pointbreak, der ebenfalls bei NO funktioniert. Geparkt wird direkt am Point. Am Hauptstrand von Richards Bay läuft eine kräftige Welle bei relativ moderater Strömung. Gleich nebenan im Hafen ist bei SW hinter Pelican Island Flachwasserheizen angesagt, und wenn großer Swell sanft über der 200 m vorgelagerten Sandbank bricht, ist es optimal für Welleneinsteiger. Weit im Norden, nahe der Grenze zu Mosambik, liegt mit Sodwana Bay noch ein sehr schöner Kitespot. Der vorherrschende NO bläst hier eine ganze Ecke beständiger und auf dem großen sichelförmigen Strand kann man überall launchen; aufpassen muss man nur auf die Taucherboote. Für Windsurfer ist es ein auflandiger Bump-n-Jump Spot, außer bei Bergwind (Aug-Sept), wenn morgendlicher NW sideshore von links weht.

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Am Hauptstrand von Richards Bay läuft eine kräftige Welle bei relativ moderater Strömung.
Richards Bay main beach has big powerful waves yet no major currents to worry about. Just inside the harbour there's flat water in SW winds at Pelican…
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